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Frankfurt

Jüdische Grabsteine in Frankfurt am Main: Historie, Halacha, städtische Regeln & Steinmetz-Leitfaden 2026

Jüdische Grabsteine in Frankfurt am Main, alles über den Neuen Jüdischen Friedhof an der Eckenheimer Landstraße, traditionelle Symbolik (Kohanim-Hände, Levitenkrug), Halacha-Vorschriften, hebräische Inschriften, die Frankfurter Friedhofsordnung § 24a, Fair-Stone-Zertifizierung und den kompletten Genehmigungsprozess. ▶ Ihr Steinmetz Schugar Natursteine in Frankfurt begleitet Sie von der Inschrift bis zur standsicheren Aufstellung.

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Traditioneller jüdischer Grabstein auf dem Neuen Jüdischen Friedhof an der Eckenheimer Landstraße in Frankfurt am Main

Redaktioneller Hinweis: Dieser Fachartikel fasst die historischen, religionsgesetzlichen und städtischen Vorgaben für jüdische Grabmale in Frankfurt am Main detailliert zusammen. Er ersetzt keine theologische Beratung durch die Jüdische Gemeinde Frankfurt. Bei Fragen zu Begräbnisriten, zur Freigabe hebräischer Inschriften oder zu genealogischen Details (Kohanim / Leviten) stimmen wir uns in der Praxis immer eng mit der Familie und der zuständigen Friedhofsverwaltung ab.

Schnellübersicht für Angehörige in Frankfurt

  • Ein jüdischer Friedhof gilt als „Bet Olam“ (Haus der Ewigkeit). Das Prinzip der ewigen Totenruhe bedeutet: Gräber werden niemals aufgelassen.
  • Der Neue Jüdische Friedhof an der Eckenheimer Landstraße (seit 1929) ist die aktuell einzige aktive Begräbnisstätte der Jüdischen Gemeinde Frankfurt.
  • Ein jüdischer Grabstein wird nicht sofort gesetzt, sondern traditionell erst gegen Ende des Trauerjahres im Rahmen der „Gilui Mazewa“ (Steinsetzung / Enthüllung).
  • Die Stadt Frankfurt verlangt bei Import-Natursteinen zwingend ein anerkanntes Zertifikat gegen ausbeuterische Kinderarbeit (Fair Stone, XertifiX).
  • Jeder Grabmalantrag muss vor der Aufstellung vom Grünflächenamt genehmigt werden. Stehende Steine über 50 cm: Genehmigungsgebühr 135,00 € (Stand 2025/2026). Liegende Platten bis 50 cm: 101,00 €.
  • Männliche Besucher und Handwerker müssen auf dem Friedhofsgelände eine Kopfbedeckung tragen. Samstags (Schabbat) und an jüdischen Feiertagen ist der Friedhof geschlossen.

1. Historischer Kontext: Die drei jüdischen Friedhöfe Frankfurts

Die jüdische Gemeinde in Frankfurt am Main blickt auf über 800 Jahre zurück. Diese Geschichte manifestiert sich in kaum einem anderen städtischen Raum so eindrucksvoll wie in ihren drei großen Begräbnisstätten. Jede dieser Anlagen steht für eine eigene Epoche – und jeder Friedhof stellt andere Anforderungen an den Steinmetz, der heute dort arbeitet.

Der Alte Jüdische Friedhof (Battonnstraße)

Der jüdische Friedhof an der Battonnstraße, unmittelbar hinter dem Museum Judengasse gelegen, ist das älteste erhaltene Zeugnis jüdischen Lebens in Frankfurt. Der älteste lesbare Grabstein datiert auf das Jahr 1272. Die etwa 11.850 m² große Anlage war bis 1828 die zentrale Begräbnisstätte und diente im Mittelalter auch den jüdischen Gemeinden des Umlandes – von Wetzlar bis Aschaffenburg.

Das charakteristische Erscheinungsbild: massige, schlichte rote und gelbe Sandsteinplatten aus regionalen Vorkommen, meist 1 m bis 1,50 m hoch. Da das jüdische Religionsgesetz eine Einebnung von Gräbern verbietet, wurde über Jahrhunderte mehrfach Erde aufgeschüttet – die Steine wuchsen regelrecht in die Höhe. Eine Besonderheit der Frankfurter Epigraphik sind die sog. Hauszeichen: Weil feste Familiennamen vor den napoleonischen Reformen unüblich waren, identifizierten sich die Verstorbenen über das Symbol ihres Hauses in der Judengasse.

Von ehemals über 6.000 Grabsteinen wurden in der NS-Zeit fast zwei Drittel zerstört. Heute sind etwa 175 wertvolle Steine entlang der Friedhofsmauer aufgestellt. Die Anlage steht unter Denkmalschutz und ist – im Gegensatz zum Neuen Jüdischen Friedhof – ein rein historisches Ensemble, auf dem keine neuen Beisetzungen mehr stattfinden.

Der Jüdische Friedhof Rat-Beil-Straße

1828 als Nachfolger des alten Friedhofs eröffnet, markiert die Anlage an der Rat-Beil-Straße (73.831 m²) einen fundamentalen Epochenwandel. Hier manifestiert sich das Zeitalter der Emanzipation und Assimilation des Frankfurter jüdischen Großbürgertums.

Statt schlichter Sandsteinplatten dominieren hier polierte Granite, Marmorskulpturen, Obelisken und historistische Mausoleen. Deutsche Inschriften – oft in klassizistischer Antiqua oder Fraktur – treten gleichberechtigt neben die hebräischen Texte. Hier ruhen Persönlichkeiten wie Gutle Rothschild, Nobelpreisträger Paul Ehrlich, die Frauenrechtlerin Bertha Pappenheim sowie die Rabbiner Samson Raphael Hirsch und Israel von Stolin – letzterer macht den Friedhof bis heute zu einer Pilgerstätte für orthodoxe Juden aus aller Welt.

Auch auf diesem Friedhof finden keine neuen Bestattungen mehr statt. Für Restaurierungsarbeiten an historischen Grabmalen ist er jedoch von ungebrochener Bedeutung.

Besucherinformationen: Historische jüdische Friedhöfe

Wenn Sie die beiden historischen Anlagen besuchen möchten, gelten besondere Zugangsregelungen. Denken Sie daran, dass männliche Besucher auf allen jüdischen Friedhöfen (auch auf den historischen) eine Kopfbedeckung tragen müssen.

Alte Anlage Battonnstraße

  • 📍 Adresse:
    Battonnstraße 47, 60311 Frankfurt am Main
  • 🕒 Öffnungszeiten & Zugang:
    Das Tor ist grundsätzlich verschlossen. Den Schlüssel erhalten Sie gegen Hinterlegung eines Pfands im direkt angrenzenden Museum Judengasse (Di–So 10:00–18:00 Uhr). Samstags (Schabbat) und an Feiertagen geschlossen.
  • 🚋 ÖPNV:
    Tram 11, 12, 14 (Haltestelle: Börneplatz)
  • 🅿️ Parken:
    Nutzen Sie am besten die Parkhäuser Dom/Römer oder Konstablerwache.

Anlage Rat-Beil-Straße

  • 📍 Adresse:
    Rat-Beil-Straße 10, 60318 Frankfurt am Main
  • 🕒 Öffnungszeiten & Zugang:
    Sommer: 09:00 – 18:00 Uhr
    Winter: 09:00 – 15:00 Uhr
    Samstags (Schabbat) und an jüdischen Feiertagen bleibt der Friedhof geschlossen.
  • 🚋 ÖPNV:
    U-Bahn U5 (Haltestelle: Hauptfriedhof)
  • 🅿️ Parken:
    Kostenpflichtige Parkplätze (mit Parkscheibe/Parkschein) entlang der Rat-Beil-Straße.

Zusammenfassung: Die Friedhöfe im Vergleich

Friedhof
Aktive Belegung
Vorherrschender Stil
Besonderheit
Battonnstraße
nein (seit 1828)
Archaische Sandsteinplatten, hebräische Hauszeichen
Ältester erhaltener jüdischer Friedhof Frankfurts (1272)
Rat-Beil-Straße
nein
Polierte Granite, Mausoleen, dt. Inschriften
Emanzipations- und Assimilationsepoche; Pilgerstätte
Eckenheimer Landstraße
ja (seit 1929)
Strenge Schlichtheit, Neue Sachlichkeit, roter Klinker
Einzige aktive jüdische Begräbnisstätte

2. Der Neue Jüdische Friedhof Eckenheimer Landstraße: die aktive Begräbnisstätte

Architektur und Geschichte im „Neuen Frankfurt“

Für jeden Steinmetz, der heute ein jüdisches Grabmal in Frankfurt plant, ist der Neue Jüdische Friedhof an der Eckenheimer Landstraße 238 (Stadtteil Eckenheim) die zentrale Wirkungsstätte. Das 5,4 Hektar große Areal wurde nach jahrelanger Planung – erste Entwürfe datieren auf das Jahr 1914, ein Architektenwettbewerb folgte 1921 – zwischen 1927 und 1929 realisiert und am 19. Mai 1929 mit der ersten Beisetzung eröffnet.

Der Entwurf der Gesamtanlage stammt von Regierungsbaumeister Fritz Nathan (1891–1960), einem der bedeutendsten jüdischen Architekten Frankfurts, der rund 100 Gebäude in der Stadt entwarf. Nathan schuf im Kontext des städtebaulichen Programms „Neues Frankfurt“ unter Ernst May eine Anlage im Stil der Neuen Sachlichkeit: rote holländische Klinker, strenge Kubatur, Verzicht auf applizierten Schmuck. Das Ziel war eine bewusste Rückkehr zur puristischen Tradition der jüdischen Bestattung – im starken Kontrast zur großbürgerlichen Opulenz der Rat-Beil-Straße.

Portal-Inschrift (Psalm 116,9): „Wandeln werd ich vor dem Antlitz des Ewigen in den Gefilden des Lebens.“ Die deutsche Wiederholung findet sich auf dem Fries des Innenportals.

Organisation, Öffnungszeiten und Verhaltensregeln

Der Friedhof zählt derzeit mehr als 8.000 Gräber. Die Grabfelder sind durch Hecken separiert und auf eine Hauptachse ausgerichtet, die vom Portal bis zu einer großen, zentralen Menora führt. Die Anlage wird von der Jüdischen Gemeinde Frankfurt verwaltet.

Verwaltung & Kontakt

  • Jüdische Gemeinde Frankfurt
  • Verwalter: Majer Szanckower
  • Telefon: 069 768036-790
  • E-Mail: friedhof@jg-ffm.de

Öffnungszeiten (Saisonal)

  • Apr. – Sep.: 07:00 – 19:00 Uhr (Fr. bis 18:00)
  • Okt. & Nov.: 07:00 – 17:00 Uhr (Fr. bis 16:00)
  • Dez. – Mär.: 07:00 – 16:00 Uhr (Fr. bis 15:00)
  • Sonntags Öffnung ab 08:00 Uhr. An Samstagen (Schabbat) und jüdischen Feiertagen strikt geschlossen!

Zwingende Regeln für Handwerker & Besucher

  • Kopfbedeckungspflicht: Männliche Besucher und Handwerker – absolut unabhängig von der eigenen Religionszugehörigkeit – müssen auf dem Gelände ausnahmslos eine Kopfbedeckung (Kippa, Kappe, Mütze) tragen.
  • Arbeitsruhe: Bei Bestattungsfeierlichkeiten in räumlicher Nähe müssen sämtliche Maschinen- und Lärmarbeiten sofort eingestellt werden.

Denkmalcharakter und historische Mahnmale

Im vorderen Bereich des Friedhofs befinden sich herausragende Gedenkorte und Mahnmale der jüngeren Frankfurter Stadtgeschichte:

  • Die Trümmermauer: Eine 165 Meter lange Mauer, die aus den geborgenen Original-Trümmersteinen der in der Pogromnacht 1938 zerstörten Hauptsynagoge und der Börneplatzsynagoge errichtet wurde.
  • Ehrenmal für die ermordeten Frankfurter Juden
  • Gräber der Freitod-Opfer: Etwa 800 einheitlich gestaltete Gräber von Frankfurter Jüdinnen und Juden, die sich der anstehenden Deportation durch Suizid entzogen. Sie tragen die Inschrift: „Gestorben für die Heiligung des Namens“.
  • Ehrengräber: Hier ruhen unter anderem Dr. Julius Blau (Vorstandsvorsitzender der Gemeinde bis 1939) und der weltbekannte Religionsphilosoph Franz Rosenzweig.

3. Hebräische Epigraphik: Der dogmatische Aufbau einer Matzewa

Die textliche Gestaltung auf einer jüdischen Matzewa (Grabstein) folgt einem jahrhundertealten, fest reglementierten Schema. Selbst auf modernen Grabmalen, die überwiegend deutsche Texte tragen, sind die folgenden hebräischen Elemente fast ausnahmslos integriert. Ein Steinmetz, der jüdische Grabmale fertigt, muss diese Formeln nicht nur kennen, sondern ihre theologische Bedeutung verstehen.

Die Einleitungsformel

Jeder jüdische Grabstein beginnt an der Spitze mit einer standardisierten zweibuchstabigen Abkürzung:

Abkürzung
Auflösung
Bedeutung
Verwendung
פ״נ (P"N)
Po nikbar / Po nitman
„Hier ist begraben“ / „Hier liegt verborgen“
Universeller Standard; in Frankfurt traditionell eher für Männergräber
פ״ט (P"T)
Po tamun / Po temuna
„Hier ist geborgen“ / „Hier ist eingeschlossen“
Spezifisch deutsche jüdische Tradition; in Frankfurt vorwiegend für Frauengräber

Wichtig für die Werkstatt: Die falsche Zuordnung von פ״נ oder פ״ט wäre ein gravierender Fehler. Die korrekte Setzung klären wir immer mit der Familie und – im Zweifelsfall – mit der Friedhofsverwaltung der Jüdischen Gemeinde ab.

Name und Datum

Im Zentrum steht der jüdische Name des Verstorbenen, gefolgt von der genealogischen Formel:

  • „Sohn des …“ (hebr. ben) bzw. „Tochter des …“ (hebr. bat) plus dem jüdischen Vornamen des Vaters

Die Lebensdaten werden in traditionellen Inschriften nach dem jüdischen Kalender (lunisolar, Jahresbeginn im Monat Tischri ≈ September/Oktober) angegeben. Ein historisches Spezifikum: Auf älteren Steinen wird äußerst selten das Geburtsdatum genannt; der Fokus liegt auf dem Sterbedatum – dem Zeitpunkt des Übergangs in die Ewigkeit.

Die Schlussformel (Eulogie)

Am Fuß des Steins steht zwingend die fünfstellige hebräische Abkürzung:

תנצב״ה (T.N.Z.B.H.)

Aufgelöst: „Tehi nafscho/nafschma zrura bizror ha-chajim“„Möge seine/ihre Seele eingebunden sein in das Bündel des Lebens.“

Dieser theologische Satz (basierend auf 1. Samuel 25,29) fungiert wie ein Siegel. Er darf auf keinem jüdischen Grabmal fehlen. Für den Steinmetz ist die korrekte, kalligraphisch einwandfreie Ausführung dieser fünf Lettern eine der handwerklich anspruchsvollsten Aufgaben der gesamten Inschrift.

4. Jüdische Grabstein-Symbolik: Ein steinerner Lebenslauf

Das alttestamentarische Bilderverbot (Exodus 20,4) verbietet figürliche Darstellungen menschlicher Gesichter oder Körper. Porträtgravuren und Fotokeramiken werden auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Frankfurt nicht toleriert. Stattdessen entwickelte sich über Jahrhunderte ein tiefgründiges, streng codiertes Repertoire an Symbolen – eine steinerne Enzyklopädie, die genealogische Abstammung, geistliche Funktion und persönliches Schicksal dokumentiert.

Für den Steinmetz essenziell: Vor der Entwurfsplanung muss verbindlich abgeklärt werden, ob der/die Verstorbene den Kohanim (Priesterklasse) oder Leviten angehörte. Eine falsche Symbolsetzung wäre ein gravierender Verstoß gegen die religiöse Ordnung.

Genealogische Symbole (ausschließlich für Kohanim / Leviten)

Symbol
Bedeutung
Wer darf es führen?
Segnende Hände
(erhobene Hände, Finger formen den Buchstaben Schin für El Schaddai)
Symbol der Kohanim – der patrilinearen Nachfahren Aarons, die den Priestersegen sprechen
Ausschließlich Männer priesterlicher Abstammung (typ. Familiennamen: Cohen, Kohen, Katz, Kahn)
Levitenkrug
(Wasserkrug, oft mit Schale)
Symbol der Leviten – die den Kohanim vor dem Segen rituell die Hände waschen
Ausschließlich Männer levitischer Abstammung (typ. Familiennamen: Levi, Levy, Weil, Halevy, Löwy)

Allgemeine religiöse und kulturelle Symbole

Symbol
Bedeutung
Verwendung
Davidstern (Magen David)
Allgemeines identitätsstiftendes Symbol des Judentums (v.a. ab 19. Jh.)
Allgemein zulässig; auf fast allen modernen jüdischen Grabmalen
Schofar (Widderhorn)
Symbol des Schofarbläsers; messianisches Hoffnungszeichen
Gemeindemitglieder mit diesem Ehrenamt
Geöffnetes Buch / Buchreihe
Symbol für Tora-Gelehrsamkeit; das „Volk des Buches“
Rabbiner, Kantoren, Religionslehrer, Gelehrte
Menora (siebenarmiger Leuchter)
Eines der ältesten jüdischen Symbole; steht für Licht, Weisheit, Tempel
Allgemein verwendbar
Abgebrochene Säule
Ein abrupt beendetes Leben; unvollendetes Lebenswerk
Besonders bei jung Verstorbenen
Geknickte Blume / Rose
Tod zur Unzeit; Vergänglichkeit (nach Psalm 90,5f)
Besonders auf Frauen- oder Kindergräbern

Der Brauch des Steinablegens

Besucher legen auf jüdischen Gräbern keine Blumen nieder – Blumenschmuck gilt als vergängliche, eitle Zierde. Stattdessen platzieren sie kleine Steine auf dem Grabmal oder dessen Sockel. Dieser archaische Brauch wurzelt in der Wüstenwanderung: Um Leichname vor wilden Tieren zu schützen, schichteten die Israeliten Steine auf. Heute ist es ein dauerhaftes, von Verwitterung unberührtes Zeichen des Gedenkens.

5. Halacha: Religiöse Vorgaben für das Steinmetzhandwerk

Die handwerkliche Arbeit auf einem jüdischen Friedhof ist kein rein technischer, sondern ein zutiefst religiöser Akt, der streng den Gesetzen der Halacha unterworfen ist. Diese Vorschriften determinieren nicht nur das visuelle Design, sondern diktieren den zeitlichen Ablauf, die Materialwahl und die physikalische Ausführung des Grabmals.

Der Zeitpunkt: Gilui Mazewa

Ein fundamentaler Unterschied zur christlich-bürgerlichen Praxis: Der Grabstein wird nicht unmittelbar nach der Bestattung gesetzt. Die jüdische Trauer durchläuft mehrere dogmatische Phasen:

  1. Aninut – die Zeit zwischen Tod und Bestattung
  2. Schiwa – die siebentägige intensive Trauerwoche
  3. Schloschim – der 30-tägige Trauermonat
  4. Awelut – das Trauerjahr (speziell beim Tod eines Elternteils)

Die feierliche Enthüllung des Steins – Gilui Mazewa – erfolgt in den meisten Traditionen erst nach elf Monaten, spätestens zum ersten Todestag (Jahrzeit). Sie markiert den rituellen Abschluss der intensivsten Trauerphase.

Für den Steinmetz hat diese Wartezeit einen entscheidenden handwerklichen Vorteil: Das nach der Erdbestattung tief aufgeworfene Erdreich hat fast ein ganzes Jahr Zeit, sich auf natürliche Weise zu verdichten. Das Risiko späterer Setzungen und Hohlräume wird dadurch drastisch minimiert – ein massiver Gewinn für die langfristige Standsicherheit.

Das Gebot der Schlichtheit & das Bilderverbot

Die jüdische Grabgestaltung ist von einem zutiefst egalitären Grundgedanken durchdrungen: Im Tod sind vor Gott alle Menschen gleich. Auf dem Neuen Jüdischen Friedhof in Frankfurt gilt daher:

  • Absolute Schlichtheit – monumentale Prunkbauten nach Art der Rat-Beil-Straße sind hier nicht zulässig
  • Keine figürlichen Darstellungen – das bedeutet konkret: keine Porträtgravuren, keine Fotokeramiken, keine plastischen Gesichts- oder Körperdarstellungen
  • Keine aufwendige Grabbepflanzung – stattdessen Gras, Efeu oder einfache Bodendecker

Das Prinzip des „Ewigen Ruherechts“

Jüdische Gräber haben keine Laufzeit. Sie werden nicht nach 20, 30 oder 40 Jahren eingeebnet oder neu belegt. Die Seele bleibt nach jüdischem Glauben in metaphysischer Verbindung zu den irdischen Überresten bis zur Ankunft des Messias.

Für den Steinmetz bedeutet das: Ein Grabmal auf einem jüdischen Friedhof muss buchstäblich für die Ewigkeit gebaut sein:

  • Ausschließlich extrem witterungsbeständige Materialien (Granit, massiver Sandstein, keine weichen oder porösen Steine)
  • Fundamente und Verankerungen, die auch nach einem Jahrhundert keine Setzungen zeigen
  • Rostfreie Edelstahldübel (V4A) für alle Verbindungen im Erdreich

6. Städtische Regeln: Genehmigung, TA-Grabmal & § 24a Friedhofsordnung

Auch wenn das Grundstück des Neuen Jüdischen Friedhofs Eigentum der Jüdischen Gemeinde ist, unterliegt es als öffentlich zugänglicher Ort den Vorschriften der Stadt Frankfurt am Main. Seit dem 01.01.2025 gilt eine aktualisierte Friedhofsordnung (FO). Jeder Steinmetz muss einen dualen Genehmigungsprozess durchlaufen: die theologische Freigabe durch die Jüdische Gemeinde und die bautechnische Genehmigung durch das Grünflächenamt.

Der Genehmigungsprozess – Schritt für Schritt

1. Grabmalantrag stellen:

  • „Grabmalantrag (klein)“ – für liegende Platten und Grabmale bis 50 cm Höhe. Gebühr: 101,00 €
  • „Grabmalantrag (groß)“ – für stehende Grabmale über 50 cm Höhe. Gebühr: 135,00 €
  • Einzureichen beim: Grünflächenamt Frankfurt, Abt. Friedhofsangelegenheiten, Adam-Riese-Straße 25, 60327 Frankfurt (friedhofswesen@stadt-frankfurt.de)

2. Erforderliche Unterlagen:

  • Entwurfszeichnung im Maßstab mit exakten Abmessungen, Materialangaben, Schrifttyp
  • Technische Zeichnung zur Fundamentierung und Befestigung
  • Bei Import-Natursteinen: gültiges ILO-Zertifikat (Fair Stone, XertifiX oder gleichwertig)
  • Bei Anlagen über 1,60 m Höhe oder 2,00 m Länge: objektspezifisches Statik-Gutachten eines Fachingenieurs

3. Bearbeitungsdauer und Aufstellung:

  • Bearbeitungszeit: erfahrungsgemäß 2 bis 5 Wochen
  • Erst nach schriftlicher Genehmigung darf aufgestellt werden
  • Nach der Aufstellung: unaufgeforderte Vorlage der Abnahmebescheinigung beim Grünflächenamt

TA-Grabmal: Die technischen Anforderungen an die Standsicherheit

Die Stadt Frankfurt schreibt die „Technische Anleitung zur Standsicherheit von Grabmalanlagen“ (TA-Grabmal) zwingend vor. Die Kernanforderung:

Jedes stehende Grabmal muss einer horizontalen Druckbelastung von 50 daN (ca. 50 kg Druck auf die Oberkante) schadlos widerstehen.

Daraus ergeben sich folgende handwerkliche Pflichten:

  • Massive Fundamente: Erdspieße, tiefe Pfahlgründungen oder durchgehende Betonfundamente
  • Korrosionsfreie Verankerung: Ausschließlich Edelstahldübel V4A für alle Verbindungen im Erdreich
  • Mindeststärken laut § 27 Abs. 2 FO: liegende Platten ≥ 8 cm; stehende Steine bis 0,80 m ≥ 12 cm, bis 1,10 m ≥ 14 cm, bis 1,50 m ≥ 16 cm, ab 1,50 m ≥ 18 cm

Das Grünflächenamt führt in regelmäßigen Zyklen maschinelle Rüttelproben auf dem Friedhof durch, um die Standsicherheit im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht zu überwachen. Ein unsachgemäß fundamentierter Stein kann zu Nachbesserungsaufforderungen oder sogar zur Entfernungsanordnung führen.

7. Das strikte Verbot von Kinderarbeit: Fair Stone & XertifiX (§ 24a FO)

Ein ethisch und juristisch zentraler Punkt der aktuellen Friedhofsordnung ist § 24a. Die Stadt Frankfurt untersagt ausnahmslos die Verwendung von Materialien aus „schlimmsten Formen von Kinderarbeit“ im Sinne von Art. 3 des ILO-Übereinkommens Nr. 182.

Der juristische Hintergrund

Lange war rechtlich umstritten, ob Kommunen Herkunftsnachweise für Importsteine verlangen dürfen. Den Weg für ein rechtssicheres Verbot ebnete eine Novellierung des Hessischen Friedhofs- und Bestattungsgesetzes zum 01.03.2019. Frankfurt machte umgehend von diesem Recht Gebrauch.

Was § 24a konkret für den Steinmetz bedeutet

Herkunft des Natursteins
Erforderlicher Nachweis
EU / EWR / Schweiz
Einfacher schriftlicher Herkunftsnachweis des Lieferanten genügt
Nicht-EU-Länder
(Indien, China, Vietnam etc.)
Zwingend: Zertifikat einer anerkannten unabhängigen Prüforganisation (Fair Stone oder XertifiX) mit lückenloser Rückverfolgbarkeit vom Steinbruch bis zum Endprodukt

Fehlt dieses Zertifikat, wird der Grabmalantrag vom Grünflächenamt rigoros abgelehnt. Der Steinmetz kann seinen Vertrag mit den Angehörigen dann rechtlich nicht erfüllen.

Fair Stone und XertifiX – die beiden anerkannten Standards

XertifiX e.V. (Freiburg, gegründet 2005):

  • Zweistufiger Prozess: Zertifizierung von Steinbrüchen und Verarbeitungsbetrieben
  • Zweimal jährlich kontrolliert, einmal davon unangekündigt
  • Kriterien: Verbot von Kinder-/Zwangsarbeit, Mindestlohn, Arbeitsschutz, lückenlose Lieferketten-Rückverfolgung

Fair Stone / WiN=WiN (seit 2007/2009):

  • Internationaler Sozial- und Umweltstandard (inkl. Abfallmanagement, Energie-/Wasserverbrauch, Renaturierung)
  • Dreistufige Prüfung: jährliche Selbstkontrolle → angekündigte + unangekündigte Kontrollen → externes Audit (z.B. TÜV Rheinland) nach max. 36 Monaten
  • Zertifikat gilt 3 Jahre

Beide Siegel sind auf dem Portal siegelklarheit.de des BMZ gelistet und werden vom Frankfurter Grünflächenamt als glaubwürdig anerkannt.

Schugar Natursteine arbeitet seit Jahren ausschließlich mit zertifizierten Lieferanten. Wir legen jedem Grabmalantrag die erforderlichen Herkunftsnachweise lückenlos bei. Das ist ein Qualitätsmerkmal, das nicht jeder Steinmetzbetrieb erfüllt.

8. Praxisleitfaden: Der vollständige Ablauf bis zur Steinsetzung

Für einen reibungslosen Ablauf – von der ersten Beratung bis zur feierlichen Gilui Mazewa – hat sich in unserer Werkstatt folgender Prozess bewährt:

Phase
Dauer
Was passiert
Beteiligte
1. Beratungsgespräch
ca. 1–2 Std.
Klärung der Familienzugehörigkeit (Kohanim / Leviten), Materialwünsche, Schriftarten, Budgetrahmen
Familie + Schugar Natursteine
2. Theologische Abstimmung
1–2 Wochen
Layout der hebräischen Inschrift (פ״נ/פ״ט, T.N.Z.B.H.), Genealogie-Symbole, Freigabe durch Gemeinde
Schugar ↔ Jüdische Gemeinde (Hr. Szanckower)
3. Entwurf & Materialwahl
1–2 Wochen
Maßstabszeichnung, petrographische Bestimmung, ggf. Fair-Stone-Zertifikat-Beschaffung
Schugar Natursteine
4. Grabmalantrag
2–5 Wochen
Antrag mit allen Nachweisen beim Grünflächenamt; Zahlung der Genehmigungsgebühr (101 € / 135 €)
Schugar → Grünflächenamt
5. Fertigung
4–8 Wochen
Bildhauerische Arbeit: Inschriften (hebräisch + deutsch), Symbole, Oberflächenbearbeitung
Schugar Werkstatt
6. Aufstellung
1 Tag
Fachgerechte Fundamentierung (TA-Grabmal), V4A-Verdübelung, Einrichten, Abnahmebescheinigung
Schugar vor Ort auf dem Friedhof
7. Gilui Mazewa
nach 11–12 Monaten
Feierliche Enthüllung des Steins im Kreis der Familie und Gemeinde
Familie, Rabbiner, Gemeinde

9. Was Schugar Natursteine in Frankfurt für Sie übernimmt

Wenn Sie auf dem Neuen Jüdischen Friedhof an der Eckenheimer Landstraße ein Grabmal errichten lassen möchten, erhalten Sie bei Schugar Natursteine eine fachgerechte Ausführung aus einer Hand – mit über 75 Jahren Steinmetz-Tradition und fundierter Erfahrung im sensiblen Bereich jüdischer Grabgestaltung. Wir respektieren die Halacha, kennen die Frankfurter Friedhofsordnung im Detail und pflegen eine vertrauensvolle, direkte Abstimmung mit der Friedhofsverwaltung der Jüdischen Gemeinde.

Unsere Leistungen für jüdische Grabmale umfassen:

  • ✡️ Persönliche Beratung – Ruhe, Zeit und Respekt in unserer Ausstellung am Friedhof Fechenheim (Einbiglerweg 5, 60386 Frankfurt)
  • ✡️ Entwurf des Grabmals – unter Berücksichtigung der traditionellen Formensprache und des Gebots der Schlichtheit
  • ✡️ Präzise bildhauerische Einarbeitung aller hebräischen Einleitungs- und Schlussformeln (פ״נ / פ״ט / T.N.Z.B.H.)
  • ✡️ Korrekte genealogische Symbole – segnende Hände (Kohanim) oder Levitenkrug – in enger Abstimmung mit der Friedhofsverwaltung
  • ✡️ Vollständiger Grabmalantrag beim Grünflächenamt Frankfurt (inkl. TA-Grabmal-Nachweis)
  • ✡️ Bereitstellung der ILO-Zertifikate (Fair Stone / XertifiX) – lückenlos und amtssicher
  • ✡️ Dauerhafte, fundamentierte Montage mit V4A-Edelstahldübeln für die Ewigkeit
  • ✡️ Abwicklungsgarantie – Sie erhalten von uns ein fertig genehmigtes, standsicher aufgestelltes Grabmal; wir nehmen Ihnen den gesamten Behördenweg ab

10. Häufige Fragen (FAQ)

Wann wird ein jüdischer Grabstein in Frankfurt aufgestellt?

Ein Grabmal wird im jüdischen Ritus nicht sofort gesetzt, sondern traditionell nach elf Monaten, spätestens zum ersten Todestag (Jahrzeit) im Rahmen der Enthüllungszeremonie Gilui Mazewa.

Auf welchem Friedhof finden aktuell jüdische Beisetzungen in Frankfurt statt?

Ausschließlich auf dem Neuen Jüdischen Friedhof an der Eckenheimer Landstraße 238 (Stadtteil Eckenheim). Die Friedhöfe Battonnstraße und Rat-Beil-Straße sind historische Anlagen ohne aktive Belegung.

Sind Porträtgravuren oder Fotos auf jüdischen Grabsteinen erlaubt?

Nein. Das jüdische Bilderverbot untersagt plastische oder detaillierte Darstellungen menschlicher Gesichter und Körper. Porträtgravuren und Fotokeramiken werden von der Friedhofsverwaltung in Frankfurt nicht toleriert.

Was bedeuten die segnenden Hände auf einem Grabstein?

Das Symbol zeigt zwei erhobene Hände, deren Finger den Buchstaben Schin formen. Es ist exklusiv Gräbern von Männern vorbehalten, die in patrilinearer Linie den Kohanim (Priesterklasse) angehören. Typische Familiennamen: Cohen, Kohen, Katz, Kahn.

Was bedeutet der Levitenkrug?

Der Wasserkrug symbolisiert die Leviten, deren traditionelle Aufgabe die rituelle Handwaschung der Kohanim vor dem Priestersegen ist. Er darf nur auf Gräbern von Männern levitischer Abstammung verwendet werden. Typische Familiennamen: Levi, Levy, Weil, Halevy, Löwy.

Brauche ich für ein jüdisches Grabmal in Frankfurt eine Genehmigung?

Ja, zwingend. Jedes Grabmal – auch eine schlichte liegende Platte – muss vor der Aufstellung vom Grünflächenamt Frankfurt genehmigt werden. Der Steinmetz reicht den Grabmalantrag mit Entwurf, Statik-Nachweis und ggf. ILO-Zertifikat ein. Die Genehmigungsgebühr beträgt für liegende Platten (bis 50 cm) 101,00 € und für stehende Grabmale (über 50 cm) 135,00 €.

Was bedeutet das „Ewige Ruherecht“ konkret?

Jüdische Gräber haben keine begrenzte Laufzeit. Sie werden niemals neu belegt oder abgeräumt. Für den Steinmetz bedeutet das: Material, Fundament und Verankerung müssen auf eine sprichwörtliche Ewigkeit ausgelegt sein. Deshalb verwenden wir ausschließlich witterungsbeständige Gesteine, massive Fundamente und korrosionsfreie V4A-Edelstahldübel.

Warum liegen Steine auf jüdischen Gräbern – und keine Blumen?

Das Ablegen kleiner Steine ist ein uralter jüdischer Brauch. Er wurzelt in der Zeit der Wüstenwanderung, als die Israeliten Steine auf die Leichname schichteten, um sie vor wilden Tieren zu schützen. Heute ist der Stein ein dauerhaftes, unvergängliches Zeichen des Gedenkens. Blumen hingegen gelten als vergängliche, eitle Zierde und sind auf traditionellen jüdischen Gräbern nicht üblich.

Was kostet ein jüdischer Grabstein in Frankfurt?

Die Kosten variieren stark nach Material, Größe, Umfang der Inschriften und bildhauerischer Gestaltung. Faktoren sind unter anderem: die Wahl des Natursteins (europäischer Granit vs. exotischer Import mit Zertifikat), die Komplexität der hebräischen Inschrift, etwaige genealogische Symbole sowie die Fundamentierung nach TA-Grabmal. In einem persönlichen Beratungsgespräch erstellen wir Ihnen gern einen transparenten, unverbindlichen Kostenvoranschlag.

Muss ich die hebräische Inschrift selbst formulieren?

Nein. Die dogmatischen Formeln (פ״נ / פ״ט / T.N.Z.B.H.) sind standardisiert. Name und Daten des Verstorbenen werden nach jüdischem Kalender umgerechnet. Wir stimmen das gesamte Inschriften-Layout mit der Friedhofsverwaltung der Jüdischen Gemeinde ab und lassen es vor der Fertigung freigeben. Sie müssen kein Hebräisch können – das übernehmen wir für Sie.

Kann ich einen Grabstein auf dem Alten Jüdischen Friedhof oder an der Rat-Beil-Straße errichten?

Nein. Beide Friedhöfe sind seit Jahrzehnten geschlossen und dienen ausschließlich als historische Denkmalanlagen. Neue Grabsteine können nur auf dem Neuen Jüdischen Friedhof an der Eckenheimer Landstraße gesetzt werden.

Quellenverzeichnis (Auswahl)

  • Jüdischer Friedhof – METAhub Frankfurt, metahubfrankfurt.de/jmf/locations/jüdischer-friedhof/
  • Jüdische Friedhöfe Frankfurt – LAGIS Hessen, lagis-hessen.de
  • Jüdischer Friedhof Battonnstraße – Wikipedia, de.wikipedia.org/wiki/Jüdischer_Friedhof_Battonnstraße
  • Neuer Jüdischer Friedhof – Vielfalt der Moderne, vielfaltdermoderne.de/neuer-juedischer-friedhof/
  • Jüdisches Museum Frankfurt – Der Jüdische Friedhof Rat-Beil-Straße, juedischesmuseum.de
  • Friedhofsordnung der Stadt Frankfurt am Main (gültig ab 01.01.2025), friedhoefe-frankfurt.de
  • Friedhöfe und Grabsteine – Jüdisches Leben in Bayern, hdbg.eu/juedisches_leben
  • Schugar Natursteine – Grabstein Frankfurt: Kosten, Regeln & Ratgeber 2026, schugar.de/wissenwertes/grabstein-frankfurt-2026/
  • Information Symbolik auf jüdischen Grabsteinen – schule-bw.de
  • Jüdische Symbolik auf dem Friedhof – Institut für Israelogie, israelogie.de
  • KEINE GRABSTEINE AUS AUSBEUTERISCHER KINDERARBEIT – FDP-Fraktion Frankfurt, fdp-fraktion-frankfurt.de
  • PIO Offenbach – Friedhofssatzung: Grabsteine aus Kinderarbeit verbieten, pio.offenbach.de
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Über den Autor

Sebastian Schugar

Sebastian Schugar führt das Familienunternehmen Schugar Natursteine in Frankfurt am Main in dritter Generation. Seit über 75 Jahren begleitet der Betrieb Familien im gesamten Rhein-Main-Gebiet bei der Planung, Fertigung und behördlichen Genehmigung von Grabmalen. Der fachliche Schwerpunkt liegt auf den örtlichen Friedhofsvorgaben, den technischen Anforderungen standsicherer Anlagen sowie der handwerklich präzisen Umsetzung sensibler Inschriften, sowohl in lateinischer als auch in hebräischer Schrift.

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